Fehler helfen uns manchmal, neue Dinge zu entdecken.

Alexander Fleming zum Beispiel, er hat das Penicillin entdeckt. Wie? Er ließ eine Bakterienprobe verschimmeln. (Würde ich das machen, wäre ich ein »fauler Sack«.) Gerade wollte er sie wegwerfen, da sah er ... dass der Schimmel die kleinen Mistviecher gekillt hat. Nobelpreis! - Das ist übrigens eine »fürchterliche Vereinfachung«. Wie man diesen Fehler richtig anwendet, beschreibe ich in dem Buch.

Bei mir war das so: Ich wollte eine Suppe machen. Da ich ja Hobbykoch mit Sterneambitionen bin. Allerlei Gemüse, Kartoffeln ..., das Ganze wollte ich dann pürieren, ein wenig Crème Freche hinein ... Sie wissen vielleicht, wie das geht. Dabei kochte ich ein Stück Zitronenschale mit. Das hatte ich irgendwo gelesen. Ein Experiment. Nur, ich vergaß ... die Zitronenschale herauszunehmen und pürierte sie mit: Die Zitronensuppe war geboren! Eine Weltneuheit - in meiner Welt. Sie schmeckte. Der Fehler hatte eine neue Suppe geboren.

Und mit vielen 1000 anderen Entdeckungen in der Geschichte ist es genauso. Vielleicht sogar mit dem Gehirn des Menschen, seinem »Bewusstsein«. Aber das ist eine andere Geschichte. Sie gehört in den Bereich der Evolution. Und da kenne ich mich nicht aus.